DESPRES FÄHRT DEN SIEG HEIM
Obwohl Cox die letzte Etappe für sich entscheiden konnte geht der Gesamtsieg der Rallye an Cyril Despres.
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Foto: UAE Marlboro Desert Challenge

DUBAI (UAE): Cyril Despres konnte diese Desert Challenge zum zweiten mal in Folge klar für sich entscheiden. Auf dieser letzten Etappe von 405 km konnte Despres mit gemässigter Geschwindigkeit den Gesamtsieg heimfahren.

<<Ich konnte mich gegenüber Alfie gut absetzen, habe mich aber dann nach dem Tanken kurzzeitig verfahren. Nach dem ich dann wieder auf dem richtigen Weg war gab ich mächtig Gas in Richtung Ziel. Es ist fantastisch diese Rallye das zweite Jahr in folge zu gewinnen. Es war eine schöne Etappe>>

Cox, der die Dakar als zweiter beenden konnte und bisher keine der großen Rallyes gewinnen konnte hatte im letzten Moment noch einmal Hoffnung die Rallye für sich zu entscheiden. <<Cyril heizte in Richtung Ziel und ich dachte jetzt ist alles vorbei,>> meinte Alfie <<aber als ich dann nach dem tanken selbst weiter fuhr fiel mir auf das er keine Spuren hinterlassen hatte. Für den Fall das er sich verfahren hatte gab ich auf den letzten 80 km noch einmal alles. Nach dem er dann aber wieder den richtigen Weg gefunden hatte dauerte es nicht mehr lange bis er mich eingeholt und gemeinsam mit mir, Schulter an Schulter, durchs Ziel fuhr.

Kaum 9 km vom Ziel entfernt stürzte der in Dubai lebende Deutsche Tim Trenker und brach sich ein Bein. Mit einem Hubschrauber musste er evakuiert werden.

COX GEWINNT LETZTE ETAPPE
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Khalid Khamis (UAE, Honda XR650)
Foto: UAE Marlboro Desert Challenge

Der Südafrikaner Alfie Cox zeigte wieder einmal das er einer der konstantesten und besten Fahrer im Cross-Country Rallye Zirkus ist.

In einem der härtesten Rennen des Weltcups konnte Alfie Cox nicht nur die 405 km lange letzte Etappe für sich entscheiden sondern auch noch den zweiten Platz im Gesamtklassement, hinter dem Franzosen Cyril Despres, erringen. Bemerkenswert wird diese Leistung allerdings erst wenn man in betracht zieht das der Südafrikaner in diesem Jahr bei jeder internationalen Veranstaltung einen Podiumsplatz erreicht hat.

<<Meine Sponsoren, Gauloises Blondes, Redbull, Acerbis, Natro Freight , Nashua, Oakley und KTM haben das erst möglich gemacht. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und ich bin froh das wir die Namen der Sponsoren hoch halten konnten.>> meinte der glückliche Cox nach dem Zieleinlauf <<Cyril durch präzise Navigation zu schlagen war die größte Befriedigung der ganzen Veranstaltung für mich. Ich brauchte noch eine Rallye um meine navigatorischen Fähigkeiten weiter zu verfeinern. Lernen kann man da nur durch Übung also Rallye fahren. Mit der Unterstützung meiner Sponsoren ist mir genau das in diesem Jahr gelungen und heute konnte ich somit die Früchte meiner Arbeit ernten. Heute Morgen bin ich 2 Minuten hinter Cyril gestartet. Beim ersten Tankstopp waren es mindestens 6 Minuten Führung. Als ich bemerkte dass seine Spuren verschwanden und er einen Fehler gemacht hatte machte ich zusätzlich Druck. Ich flog, um Zeit gut zu machen und Ihn vielleicht doch noch im Gesamtklassement zu schlagen. Cyril hat dann doch recht schnell seinen Fehler erkannt und ist mir gefolgt. So fuhren wir Schulter an Schulter durchs Ziel.>>

Despres, der diese Veranstaltung zum zweiten Mal in zwei Jahren gewinnen konnte bemerkte das er kontinuierlich wachsam sein musste denn der kleinste Fehler hätte dem Südafrikaner den Sieg geschenkt.

Gesamtwertung:
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No

Name

Time

1

Cyril Despres (F - KTM)

4h 17m 32s

2

Alfie Cox (ZA - KTM)

4h 19m 32s

3

Khalid Khamis (UAE - Honda)

4h 22m 13s

4

Dave McBride (UAE - KTM)

4h 23m 23s

4. Etappe

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