1. Etappe - Cairo - Baharija Pilons 29/09
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An den Füßen der Sphinx startete die Fünfte “Rallye of Egypt” mit den Pyramiden von Gizeh im Hintergrund. Verabschiedet wurden die Teilnehmer vom Ägyptischen Minister für Tourismus, Herrn Mamdouh El Beltagy und Jacky
Ickx dem Organisator.
Fabrizio Meoni am 29.9.2002

Foto: JVD International s.r.l.
Die erste Etappe führt 318 km.
Bei den Motorrädern starteten Ciro De Betri auf seiner Cagiva Elefant 900, danach Fabrizio Meoni, Richard Sainct, Giovanni Sala, Nani Roma und Jean Brucy alle auf den KTM Werksmashinen LC8 Rally 950.
Das Klassement des ersten Tages:
1. Richard Sainct KTM Factory 2.28’23’’
2. Cyril Despres KTM Factory 2.32’22’’
3. Fabrizio Meoni KTM Factory 2.34’03’’
Bei den Autos gibt es die erfreuliche Nachricht dass Andrea Mayer im Geco Raid Sport Mitsubishi führt!
Dazu Jacky Ickx:
„Eine Frau in Führung bei den Autos und eine wahre Schlacht unter den Motorrädern, ein würdiger Auftakt der
sicherlich mit den neuen Start Regeln zu tun hat. Zum ersten Mal kann man in einer Cross Country Rallye die ersten fünf Platzierungen innerhalb von 10 Minuten Zeitunterschied sehen. Dadurch wird das Gesamtrennen mit
Sicherheit spannender werden.
2. Etappe - Baharija Pil. - Farafra 30/09
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Verbindungsstück: 0,9 km Sonderprüfung: 351,63 km Gesamtkilometer: 352,53 km
Zum Ende der 351 km langen Sonderprüfung der zweiten Etappe dieser fünften Rallye of Egypt führt Richard Sainct auf einer KTM Rallye 660 das Gesamtklassement. Mit einer Minute Rückstand folgt Fabrizio Meoni auf der KTM Rally 950.
Bei Temperaturen von bis zu 50° C führt Fabrizio Meoni mit 4.10’21’’die Tageswertung an. Dahinter
Cyril Despres mit
2 Minuten und 33 Sekunden Rückstand. Mit 4 Minuten 14 Sekunden Rückstand zum führenden lief Richard Sainct auf seiner Factory KTM Rallye 660 ins Ziel ein. Alles in allem zwar ein Hausinternes KTM Rennen aber ein deutlicher Kampf
zwischen Ein- und Zweizylinder. Meoni auf der LC8, dem neuen Zweizylinder von KTM, und Despres sowie Sainct auf der Rallye 660 Einzylinder Mashine. Die anderen LC8 Piloten Sala und Roma liefen auf den Plätzen 7 und 19 ins Ziel
ein. Bei den Autos hingegen musste Andrea Mayer wegen einem Überschlag die Führung aufgeben.
Dazu Jacky Ickx:
>>Eine wunderschöne Etappe, sehr fordernd, dennoch gab es keine Verletzten. Es ist wahr das es heißer ist als
normal und das diese Hitze den Teilnehmern zu schaffen macht. Dadurch kann man insbesondere bei den Autos ungewöhnliche Resultate beobachten. Fahrer die sich sonst im Mittelfeld bewegen fuhren heute ganz vorne mit, eine
erfreuliche Entwicklung.<<
Daniele Cotto:
>>Viele Fahrer haben hier viel gelitten. Ich glaube das diese Resultate bei den Motorrädern mit der Entwicklung der
Motorräder zu tun haben. Heutzutage, verglichen mit den Zeiten in denen ich noch gefahren bin, sind die Motorräder
einfach schneller geworden. Je schneller Du fährst desto gefährlicher werden selbst die kleinsten Hindernisse die wir früher einfach überfahren konnten.<<
3. Etappe - Farafra - Baharija 01/10
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Verbindungsstück: 0,26 km Sonderprüfung: 373,94 km Gesamtkilometer: 374,20 km
Die dritte Etappe über 374 km Sonderprüfung führte die Wettbewerber zunächst über feinen Sand auf schnellen Pisten, dann einige technische
Passagen, Schotter und schmale Pfade. Ein Jahrhunderte alter, zwischenzeitlich verlassener Karawanenpfad führte die Teilnehmer zum Ende dieser anspruchsvollen Sonderprüfung bei der Oase von Bawiti.
KTM dominiert mit 4 Fahrern in unter den ersten 4 Platzierungen. Erwähnenswert ist das Resultat von Ciro de Petri auf seiner Cagiva Elephant 900. Immerhin erreichte der Veteran den fünften Platz auf dieser Etappe und damit den elften Platz im Gesamtklassement. Angeführt wird die Schar der Wettbewerber von Richard Sainct, gefolgt von Cyril Despres mit 4’31’’ Rückstand. Auf dem Dritten Platz: Fabrizio Meoni mit lediglich 7’18’’ Rückstand. Alles in allem ein enges, spannendes Rennen.
JVD International s.r.l.
4. Etappe - Baharija - Siwa 02/10
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Verbindungsstück: 4,53 km Sonderprüfung: 426,92 km Gesamtkilometer: 431,45 km
Die vierte Etappe war lang, hart und war gespickt mit spektakulären Unfällen bei denen glücklicherweise niemand ernsthaft zu schaden kam.
Giovanni Sala
Foto: JVD International s.r.l.
Mit 4.18’.09’’ war Joan Roma (KTM) der schnellste unter den Motorradfahrern in der 374 km langen Sonderprüfung. Mit 1’.51’’ Rückstand lief Fabrizio Meoni (KTM) als zweiter ins Ziel, gefolgt von Cyril Despres der mit 4’02’’ hinter dem führenden Roma (KTM) ankam.
[TAGESERGEBNISSE]
[GESAMTKLASSEMENT]
5. Etappe - Siwa - Siwa 03/10
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Verbindungsstück: 7,03 km Sonderprüfung: 400,93 km Gesamtkilometer: 407,96 km
Überraschender Sieger auf der Piste der 1000 Dünen.
Die heutige Etappe führte in drei Ringen durch die Dünen des <<grossen Sandmeeres>>. Die 400 km Sonderprüfung führt die Fahrer nahe an die
Lybische Grenze.
Richard Sainct

Foto: JVD International s.r.l.
Die harte Arbeit der Fahrer wird durch die einzigartige Landschaft entschädigt.
Berge, Dünen von denen einige gefährlich sein können, der Guzlan- und Siwa See sowie das große Sandmeer bis
hin zur Siwa Oase.
Mario Rinaldi
Foto: JVD International s.r.l.
In diesem Umfeld ging der Sieg heute überraschenderweise an Mario Rinaldi auf seiner 400er Yamaha. Mario fuhr schneller als der schnellste KTM Fahrer Giovanni Sala der mit 1’04’’ Rückstand ins Ziel einlief. Dritter wurde Richard Sainct der damit seine Führung vor Despres mit 6’41’’ und Meoni mit 9’09’’ Rückstand im Gesamtklassement behaupten konnte.
Die morgige Etappe von Siwa nach Baharija wird mit 439 km die längste und härteste Etappe dieser fünften ’’Rallye of Egypt’’ werden.
[TAGESERGEBNISSE]
[GESAMTKLASSEMENT]
JVD International s.r.l.
6. Etappe - Siwa - Baharija 04/10
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Verbindungsstück: 4,75 km Sonderprüfung: 433,56 km Gesamtkilometer: 438,40 km
Die längste und härteste Etappe dieser fünften Rallye of Egypt endete nach 433 km über hohe Dünen mit überraschenden und gefährlichen Abfahrten, durch eine weit verzweigte Schlucht die in das ’’Echo Tal’’ mündet, über Asphalt und wieder
Dünen.
Massimo Chinaglia
Foto: JVD International s.r.l.
Trotz des LC8 Doppelsiegs dieser sechsten Etappe bleibt Richard Sainct weiter in Führung auf seiner Werks Rallye 660. Mit 2’46’’ Vorsprung gegenüber Despres und 2’57’’ gegenüber Meoni bleibt das Rennen denkbar knapp und gibt Meoni somit die Chance zu kontern auf der morgigen letzten Etappe der fünften Rallye of Egypt.
[TAGESERGEBNISSE]
[GESAMTKLASSEMENT]
7. Etappe - Baharija - Cairo 04/10
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Verbindungsstück: 94,00 km Sonderprüfung: 345,20 km Gesamtkilometer: 439,20 km
Nach 2.598 km Sonderprüfung endete die fünfte Rallye of Egypt dort wo sie begann, zu den Füßen der Sphinx. Es war hier wo, Richard Sainct seinen Triumph ins Ziel retten konnte. Nicht nur hat er damit diese Rallye gewonnen, sondern auch den FIM Cross Country Weltcup. Als zweiter mit 4’10’’ Rückstand konnte Cyril Despres auch auf einer KTM 660 Rallye LC4, die Veranstaltung beenden. Bester Zweizylinder Pilot: Fabrizio Meoni der mit 6’15’’ hinter dem führenden und 1’55’’ hinter dem zweiten ein gutes Ergebnis erzielen konnte.
Richard Sainct: <<Ich bin sehr glücklich das ich diese Rallye, die ich bisher nie gewinnen konnte endlich gewinnen konnte. Es war eine wunderschöne Veranstaltung mit
langen und abwechslungsreichen Etappen die Fahrerisch sehr anspruchsvoll waren. Wir haben viel spaß dabei gehabt! Fabrizio versuchte bis zum Schluss viel Zeit gut zu
machen wurde jedoch dafür bestraft weil seine Verfolger, wie ich, einfach nur in seinen Spuren fuhren. Der Weltcup Sieg ist ein Zeichen meiner Arbeit und repräsentiert meine
Anstrengungen, ich glaube meine Freude darüber ist berechtigt!>>
Die ersten Drei Fahrer

v.links Meoni, Despres, Sainct
JVD International s.r.l.
Cyril Despres: <<Mein Motorrad lief einfach perfekt und diese Rallye war somit eine gute Möglichkeit mich auf die ’’Dakar’’ vorzubereiten. Ich bin sehr glücklich!>>
Fabrizio Meoni: <<Ich habe es versucht! Mein Fehler war das ich um km zu reduzieren nicht um die Oase herum gefahren bin sonder mitten
hindurch. Dort gab es eine Reihe von Wasserkanälen die mich in die Irre führten und meine Verfolger in die Lage versetzte auf dem richtigen Weg hinter mir her zu fahren. Mit dieser Abkürzung war der Weg über
ca. 100 km Dünen zwar offen ich konnte davon aber nicht wirklich profitieren da meine Verfolger, darunter Cyril direkt hinter mir waren. Trotzdem ein positives und schönes Rennen. Wir sind bereit für die Dakar!>>

Fabrizio Meoni verfolgt von Cyril Despres
JVD International s.r.l.
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[GESAMTKLASSEMENT]
Texte & Fotos wurden von JVD International s.r.l. zur Verfügung gestellt.
Freie Übersetzung durch AdventureBike!

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