Donnerstag - Freitag 3. & 4.1.02 - 7. Etappe - Marathon-Etappe
OUARZAZATE - TAN TAN - ZOUERAT
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Verbindungsstrecke 176 km Spezialwertung 351 km Verbindungsstrecke - TAN TAN 266 km Ruhepause von 6 h Verbindungsstrecke 365 km Spezialwertung 371 km Verbindungsstrecke - Zouerat 16 km GESAMT 1.545 km
Heute ist der erste Teil der Marathon-Etappe. Unsere Fahrer sind schon um kurz nach fünf losgefahren. Steffen, Wolfgang, Yvon und unser französischer Mechaniker Laurent haben bis um 1:30 Uhr noch alles wieder fit gemacht.
Francois Flick
Foto: Michael Pietsch
Begonnen hat der Tag allerdings mit extremen Startschwierigkeiten bei Michaels Motorrad. Nur die LKW-Batterie konnte wieder Lebeneinhauchen.
Die Strecke heute war steinig, schnell, gefährlich mit vielen hohen Sprüngen. Nach diesem ersten Teil der Marathonetappe folgt eine sechs stündige Ruhepause für die Fahrer.
Gilles Algay
In der Ruhepause dürfen unsere Mechaniker die Motorräder warten.
Steffen bei der Arbeit

TOURATECH DAKAR SERVICE

Steffen schafft jede Nacht unermüdlich an den Motorrädern und er gibt alles. Wir hatten die Zeit für einen ganz normalen Kundendienst einfach unterschätzt. In Afrika geht alles etwas langsamer als in einer gut beleuchtetn Werkstatt mit Hebebühnen. Wenn dann zusätzlich noch Probleme oder Problemchen dazukommen, wird einfach die Zeit knapp.
Heute wurde der Motor an Michaels Motorrad getauscht: Trotz neuer Zylinderkopfdichtung und dem Tausch aller Sensoren konnten wir den Leistungsverlust nicht bannen. Michael Griep fährt also nun mit einem Serienmotor.
Für Steffen ist die Dakar nicht die erste Rallye als Mechaniker, aber es ist eine ganz neue Dimension. Durch seine Liebe zum Motorrad ist Steffen aber bereit alles zu geben und über seine Kräfte neu zu verfügen. Wir drücken ihm die
Daumen, das mal wieder eine Nacht mit Schlaf folgt.
Dakar Transportflugzeug

Was den Arbeitseinsatz und die Dauer der Arbeiten angeht sind die Mechaniker fast mehr gefordert als die Fahrer. Aber die Fahrer müssen natürlich ihren Schlaf haben, sonst wird es richtig gefährlich und alles ist verloren.
Didier Py

Morgen ganz ganz früh müssen die Fahrer weiter: zwischen 1:00 und 1:30 starten unsere Fahrer zum 2. Teil der Marathonetappe...
Der zweite Teil der Marathon-Etappe ist nochmals 739 km lang. Auch darin sind 370 km Sonderprüfung. Wir sind gespannt wie die Fahrer das durchhalten.
Nach 350 km Liaison gab es erstmal eine Pause vor der Speziale und Frühstück.
Die Strecke heute: wie immer....sehr anspruchsvoll, aber sehr schnell mit tiefen Fesch-Fesch Feldern, dafür aber heute ohne viele Kurven.
Michael Griep fährt trotz vorsichtiger Fahrweise in der Sonderprüfung im Durchschnitt 102 km/h. Francois war nochmals deutlich schneller.
Positiv wurde der Nav-Assistant von unseren Fahrern bewertet: Sie waren richtig begeistert von der genialen Ablesemöglichkeit
Francois Flick

Und noch eine positive Meldung von heute: Die neu entwickelte Airbox hat sich bereits im Staub bewährt. Trotz der vielen Fesch Fesch Felder haben die Fahrer heute Abend kaum Staub aus den Luftfiltern geklopft.
Noch was positives?
Heute musste ausser Reifenwechsel und Kundendienst nichts an den Motorrädern gemacht werden.
Samstag 5.1.02 - 8. Etappe - ZOUERAT / ATAR
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Verbindungsstrecke 9 km Spezialwertung 383 km Verbindungsstrecke 4 km GESAMT 396 km
Briefing mit Hubert Auriol und Patrick Zaniroli:
Patrick hat allen ganz schön Angst gemacht. Weicher Sand und viele Dünen. Dazwischen immer wieder sehr steiniges Gelände. Damit es nicht wieder Probleme mit den Abweichungen von der Strecke gibt wurde beschlossen alle
GPS-Waypoints als Durchgangskontrollen zu werten. Die TSO kann natürlich nicht alle Punkte besetzen. Darum wurde ein, den Fahrern unbekannter Punkt als CP ausgewählt.
Tankstelle

Als Michael als zweiter am Ziel ankam sah er ziemlich abgekämpft aus. Er sagte, dass er das Dünenfahren in den letzten Jahren leider nie üben konnte und eine ganze Zeit gebraucht hat um sich wieder daran zu gewöhnen.
Gilles hatte sich in den Dünenverfahren und bis zur Sitzbank eingegraben. Mit seiner Schlüsselbein- verletzung ist es ihm nicht gelungen das Motorrad selbst wieder frei zu bekommen.
Durch grosses "Glück" hat sich Didier auch an der gleichen Stelle verfahren. So konnte sich das Touratech Team wieder selbst befreien. Zufall gehört auch zum Teamgeist.
Gilles Algay

Morgen ist jetzt endlich der langersehnte Ruhetag, an dem die Motorräder einen grossen Kundendienst bekommen. Thomas wurde extra dafür eingeflogen.
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Da der LKW heute nicht sonderlich gut durchgekommen ist haben Laurent und Thomas schon mal mit den nötigsten Arbeiten begonnen.
Impressionen vom Ruhetag:
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