Prolog: Tag 2
Am heutigen zweiten Renntag war es wieder der KTM-Werksfahrer Werner Müller (A) der die schnellste Zeit in den Berg brannte. Wegen dem anhaltend schlechten Wetter am Erzberg wurde die
Strecke des „Sagem Iron Road Prolog“ heute auf 7,4 km verkürzt.

Werner Müller (KTM Werksfahrer & Sieger des Prologs)
Foto: www.haliklik.at
Werner Müller (A) war auch am heutigen zweiten Prologtag nicht zu biegen. Der KTM-Werksfahrer ließ die Konkurrenz erneut hinter sich und war mit einer Zeit von 5 Minuten und 18,76 Minuten als Schnellster im Ziel. Zweiter wurde abermals der amerikanische Top-Freestyler Travis Pastrana mit einer Zeit von 5 Minuten und 25,70 Sekunden. Nur knapp dahinter erreichte der finnische KTM-Werksfahrer und mehrfacher Enduro-Weltmeister Juha Salminen mit einer Zeit von 5 Minuten und 35,81 Sekunden als Dritter das Ziel. Toller Vierter wurde heute der Österreicher Bernhard Walzer, der in der heimischen Enduroszene kein unbeschriebenes Blatt ist.
Bei den Damen wiederholte sich die Reihung von gestern: Als schnellste Dame kam die deutsche KTM-Pilotin Heike Petrick mit einer Zeit von 6 Minuten und 09,01 Sekunden ins Ziel. Zweitschnellste war auch heute wieder Lisi Mucha (A), die auf ihrer Husaberg FE450 mit einer Zeit von 6 Minuten und 23,31 Sekunden den Erzberg-Gipfel erreichte.
Der Einsatz der allradgetriebenen Motorräder verlief auch heute wieder beeindruckend – Kurt Nicoll (GB) wurde mit der Allrad -KTM Fünfter, während der Österreicher Joe Lechner seine Yamaha WR450F 2trac auf den 26. Tagesrang pilotierte
Ein weiterer Höhepunkt des heutigen Tages war der „Sturm auf Eisenerz“, die Sternfahrt der Erzberg-Teilnehmer durch Eisenerz. Trotz regnerisch-eisigem Wetter ließen sich über 1.000 MotorradfahrerInnen die Parade über
den Hauptplatz in Eisenerz nicht nehmen. Und wurden nicht enttäuscht – über 2.000 Zuschauer säumten die Straßen und bereiteten dem Erzberg-Troß einen begeisterten Empfang in ihrer Stadt!

Foto: www.haliklik.at
Leider war eben das schlechte Wetter mit Dauerregen und knappen 7 Grad Kälte auch der Grund für die Absage des „Kini Super-Jumps“. Obwohl die US -Freestyler nichts gegen die Kälte einzuwenden hatten, stellt der Regen doch eine erhebliche Gefahr für die Piloten dar. Die Show der Freestyler wurde daher auf Sonntag vormittag verschoben, die Veranstalter hoffen auf bessere Wetterbedingungen für die Top-Freestyler Kenny Bartram, Travis Pastrana und Ronnie Renner. Und für die US-Boys war das sowieso noch nicht das Ende am Erzberg, alle drei haben sich für das morgige „Red Bull Hare Scramble“ qualifiziert ...
Nach der Entscheidung im „Sagem Iron Road Prolog“ steht am morgigen Sonntag der eigentliche sportliche Höhepunkt am Erzberg-Programm: Das „Red Bull Hare Scramble“, das international als das schwierigste Endurorennen gilt. 500 Starter haben sich qualifiziert und werden pünktlich um 12:00 Uhr in Wellen zu je 50 Fahrern auf den Berg losgelassen. Innerhalb von 4 Stunden gilt es 15 Kontrollpunkte und das Ziel im Erzberg-Fahrerlager zu erreichen, und das wird auch bei der 10. Auflage am Erzberg nur einer kleinen Gruppe gelingen. Und der Kampf um die Entscheidung dürfte heuer besonders spannend werden. Vorjahres-Sieger und KTM-Werksfahrer Cyril Despres (F) bekommt heuer ungemein schnelle Konkurrenz. Zu den heißesten Anwärtern auf den Sieg zählen der mehrfache Enduro-Weltmeister und Erzberg-Sieger Juha Salminen (FIN), der Prolog-Sieger Werner Müller (A) und der mehrfache Erzberg-Sieger Christian Pfeiffer (D), der mit seiner Gas Gas erst morgen Früh eingeflogen wird und mit einer Wild Card an den Start gehen darf.
Und noch ein besonderer Gast wird morgen Früh mit dem Hubschrauber eingeflogen – Österreichs Motocross-Legende Heinz Kinigadner, der sich „seinen“ Erzberg auf keinen Fall entgehen lassen möchte...!
Text: www.erzberg.at
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