Die Besonderheiten der Dakar 2003

 Dakar 03 - Die Übersicht
 Dakar 03 - Die Etappen
 Die Besonderheiten der Dakar 2003
 Eckdaten
 Zahlen & Fakten zur Dakar

Zum ersten Mal erfolgt der Start im französischen Departement Bouches du Rhône. Am 1. Januar wird die Telefónica – Dakar 2003 im Marseiller Messegelände Parc Chanot auf den Weg geschickt.

Nach einem nächtlichen Prolog in Marseille und einer Sonderprüfung in Spanien gehen die Teilnehmer auf die Fähre nach Afrika, wo drei Länder auf dem Programm stehen: Tunesien, Libyen und Ägypten mit einem grandiosen Finish an der Südspitze des Sinai. Auf insgesamt 8552 km (3306 km Verbindungsetappe und 5216 km Sonderprüfung) werden sie die schönsten Wüstengebiete Afrikas entdecken.

Die Jubiläumsauflage 2003 steht bereits ab der ersten Afrika-Etappe ganz im Zeichen von Sand und Dünen. Von Tunis bis Scharm esch-Scheich verlangt die Strecke auf langen Etappen viel fahrerisches Können und Orientierungstalent abseits von Pisten in wechselhaftem Terrain. Staunen und Entdecken in Sand, unendlicher Weite und atemberaubenden Landschaften – so lautet das Thema der Telefónica – Dakar 2003.

Eckdaten:

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30./31. Dezember 2002:

    Papier- und technische Abnahme in Marseille, Messegelände Parc Chanot
    (Departement Bouches du Rhône).

Mittwoch, 1. Januar 2003:

    Start in Marseille, Messegelände Parc Chanot (Departement Bouches du Rhône).

Montag, 13. Januar 2003:

    Ruhetag in Siwa (Ägypten).

Sonntag, 19. Januar 2003:

    Zielankunft in Scharm esch-Scheich (Ägypten).

Sportliche Eckdaten

    17 Etappen

Europa

Tunesien

Libyen

Ägypten

3 Etappen

3 Etappen

5 Etappen

6 Etappen

  • 8552 km insgesamt, davon:
    • 5.216 km Sonderprüfung
    • 3.306 km Verbindungsetappen

 

  • in Afrika 7.642 km insgesamt, davon:
    • 5.205 km Sonderprüfung
    • 7.797 km Parallelroute für die Service-Fahrzeuge
    • 1 Etappe als Schleife von Siwa nach Siwa
    • 1 Marathonetappe (ohne Service) von Ghadames nach Ghat
    • 2 Etappen ohne GPS von Silla nach Zarir und von Luxor nach Abu Rish
    • 1 Ruhetag in Siwa
    • Die längste Etappe: Abu Rish – Scharm esch-Scheich (828 km)
    • Die kürzeste Etappe: Scharm esch-Scheich – Scharm esch-Scheich (56 km)
    • Die längste Sonderprüfung: Ghadames – Ghat (584 km)
    • Die kürzeste Sonderprüfung: Tunis – Tozeur (25 km)

Die Organisation der Telefónica – Dakar 2003

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Die vom Veranstalter entwickelte Logistik hat vor allem ein Ziel: den Teilnehmern optimale Wettbewerbsbedingungen und maximale Sicherheit zu bieten. Alles beginnt bereits ein Jahr vor dem Startschuss zur Rallye. Es werden die ersten Kontakte mit den Ländern geknüpft, um ihnen die Rallye anzubieten und die Strecke in groben Zügen festzulegen. Dann kann die Arbeit des Erkundungsteams beginnen; für die Erstellung des endgültigen Streckenplans und die Erfassung der GPS-Punkte sind drei Monate Arbeit nötig. Während dieser Zeit sind in Frankreich andere Teams in ständiger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden damit befasst, die Abläufe vor Ort minutiös zu planen: Flugzeuge, Hubschrauber, Versorgung, Biwak, Genehmigungen, Informationsübertragung – eine gewaltige Maschinerie wird in Bewegung gesetzt, damit am Tag X alles parat ist.

In der Luft

  • 17 Flugzeuge
  • 9 Hubschrauber
    • 1 Hubschrauber für die Rennleitung
    • 2 Hubschrauber für die Ärzte
    • 1 Hubschrauber für die sportliche Leitung
    • 4 Hubschrauber für das Fernsehen
    • 1 Hubschrauber für die Fotografen

Am Boden

    23 Fahrzeuge in der Organisation

    • 9 Fahrzeuge für die Durchfahrtkontrollen
    • 8 Fahrzeuge mit medizinischer Ausrüstung („Tangos“)
    • 1 Fahrzeug als „Streckenvorläufer“
    • 5 Fahrzeuge für das Fernsehen

    10 LKWs in der Organisation

    • 2 „Werkstatt“-LKWs
    • 2 Euromaster-„Werkstatt“-LKWs
    • 1 LKW als „Streckenvorläufer“
    • 2 Tankwagen
    • 3 „Lumpensammler“

Versorgung

    9 Fahrzeuge (Autos und LKWs) für die Verpflegung 150 Tonnen Nahrungsmittel

    • 50.000 Mahlzeiten
    • 14.000 Flaschen Wasser
    • 8 Tonnen Brot

Die Menschen

    Knapp 1.300 Personen sind vom Start bis ins Ziel dabei.

    • 800 Teilnehmer
    • 40 Ärzte
    • 200 Organisationsmitglieder
    • 45 Personen im „Küchendienst“
    • 130 Personen für die TV-Produktion
    • 110 Journalisten (einschl. Radio u. Fotografen) und Presseattachés

Besonderheiten

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