Menschen
Christian Wölfl Alias: FlatC
Flat & Christian auf der Rallye of Egypt in 2001.

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Baujahr: |
1966 |
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Wohnhaft: |
München & Nürnberg |
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Beruf: |
Geologe |
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Beruf ausgeübt: |
Geologe |
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Studium: |
Geologie |
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Hobbies: |
Motorrad fahren [SPORTLICHE LEISTUNGEN] |
Rallyesport-Vita
[SPORTLICHE LEISTUNGEN] []
Angefangen hat alles mit einem Unfall. Ein gebrochenes Handgelenk verhinderte den nach dem Abi geplanten Klettertrip, also umgeplant und, '85 mit 18 Jahren, ein erstes Motorrad gekauft, eine selige XT500. Was stellt man mit so einem
Teil an ? Im Gelände rumfahren. Und reisen. Das ging so viele Jahre und viele Länder (u.a. Algerien '85, Türkei '88,...), auf längeren Reisen und kürzeren Trips. Das Motorrad wurde zerlegt und repariert, immer wieder, neue Mopeds kamen,
moderner und sportlicher.
Christian Wölfl auf der Rallye if Egypt in 2001.

Irgendwann, ziemlich spät, so ab 1995, dann die ersten Wettbewerbe. Geländefahrten, 3-Stunden -Enduros, Events wie Erzberg und verschiedene lizenzfreie Veranstaltungen. Schnell stellte sich heraus, dass Rennen auf umgesteckten Crossstrecken nicht mein Ding waren.
Und dann kam 1998 die erste Rallye, der Raid de l'Amitie in Marokko, eine sehr empfehlenswerte französische Einsteiger-Veranstaltung, bei der es nicht um Hochgeschwindigkeit geht sondern um genaue Navigation, nur mit Roadbook und Tripmaster, ohne GPS. Der Tacho wird verplombt, und Gewinner ist derjenige mit der geringsten Abweichung von der vorgegebenen Strecke.
Das war's dann endlich wonach ich gesucht hatte. Rallyefahren. Der Anfang war gemacht, die Ausrüstung war da und weitere Rallyes folgten. Zuerst andere Amateurveranstaltungen wie die München- bzw. Berlin-Breslau oder die Carthago. Die Plazierungen wurden besser, die Erfahrung wurden grösser, nicht zuletzt auch durch einzelne Fehler und Rückschläge.
Im Herbst 2000 war dann der erste Auftritt in der FIM-Profiliga bei der UAE Desert Challenge in Dubai. Obwohl die Veranstaltung selbst weniger empfehlenswert war als die kleineren Amateurrallyes, war es doch sehr
interessant und der erste Auftritt im Lizenzfahrerlager recht erfolgreich. Klar war, das besseres Material hermusste. Also kaufte ich 2001 eine gebrauchte 2000er KTM 660 Rallye, den Traum von der Dakarteilnahme
zugegebenermassen schon zaghaft im Hinterkopf. Jetzt hatte ich ein Motorrad, das Auslauf braucht, das nicht für die eher technischen Strecken der Amateurrallyes gebaut ist, sondern für's offene schnelle Gelände der WM-Läufe.
Also ging's weiter, zweigleisig. Neben der einen oder anderen Amateurveranstaltung kam dann jedes Jahr noch eine 'große' Rallye dazu, 2001 die Rallye of Egypt und 2002 die Master Rallye in Russland.
Wie's weiter geht? Mal sehen. Im Moment steht für's kommende Jahr, neben der obligatorischen Teilnahme bei der Berlin-Breslau, noch nichts definitiv auf dem Programm. Aber eines ist klar, mit dem Rallyefahren aufhören kommt nicht in die Tüte. Und vielleicht klappt's ja doch noch eines Tages mit den großen Traum, der Dakar...
Text: Christian Wölfl
Die Geburtsstunde des Flat Team war im Herbst 1999 bei der Fährpassage
von Genua nach Tunis auf der 'Carthago', bei der Anreise zur München-Carthago. Freunde von früheren Rallies waren mit an Bord, eine Team wurde bei den Veranstaltern nachgenannt. Da schaltete sich mein mitgereister
Plüschkumpel Flat Eric ein, ernannte sich zum Teamchef und das Team nach seinem Namen: Flat Team.
Zwar holte das Team 3 der 6 Tageswertungen, aber an sich war die Rallye für's frischgebackene Team eine ziemliche Katastrophe, nur einer der Teamfahrer erreichte ohne Probleme das Ziel.
Seitdem war das Flat Team an verschiedensten Rallies am Start, national und international, mit unterschiedlichen Besetzungen. Das Flat Team ist, wo Flat ist. Und es ging stetig aufwärts. Verschieden Teamwertungen wurden gewonnen, Pokale wurden geholt und an die Teamfahrer, die noch keine selbst gewonnen hatten, verteilt.
Die bisherige Sternstunde für den Teamchef selbst war sicherlich das Podium in Dubai, als er persönlich von Scheich Suleiman die Medaille umgehängt bekam. Seitdem gibt er sie nicht mehr her.
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