Menschen
Philip Daroch
Biographische Daten:
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Alter: |
34 |
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Familienstand: |
Verheiratet, keine Kinder |
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Wohnhaft: |
Gütersloh |
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Heimatort: |
Crawley GB |
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Arbeitgeber: |
Britisch Forces |
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Beruf erlernt: |
Soldat |
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Beruf ausgeübt: |
Soldat |
Zum Start der 18. El-Chott in München sprachen wir mit Philip über
sein Motorrad, seine Ambitionen und seinen Hauptsponsor die Royal Army.
AB: Wie bist Du darauf gekommen Rallye zu fahren?
Philip: Seit den frühen 90er Jahren sehe ich mir jede Dakar, soweit möglich, im Fernsehen an und habe irgendwann entschieden das ich auch einmal wie Stephane Peterhansel durch die Wüste fegen will. Desswegen musste dann auch eine AfricaTwin her.
AB: An welchen Veranstaltungen hast Du bereits teilgenommen?
Philip: Meine erste Veranstaltung war die Transdanubia in 2000. Dort habe ich zum ersten mal so richtig Blut geleckt und wollte mehr. Diese Veranstaltung ist nun meine zweite Rallye, aber weil ich beruflich mehrere Monate unterwegs war hatte ich kaum Gelegenheit zu trainieren.
AB: Die El-Chott spricht eigentlich hauptsächlich deutsches Publikum an. Wie bist Du darauf gekommen?
Philip: Die deutschen Zeitschriften berichten regelmässig über die El-Chott. Da ich in Gütersloh stationiert bin bekomme ich das natürlich mit. Nachdem ich mich erkundigt hatte und das Preis Leistungsverhältnis gesehen habe entschied ich mich mit zu fahren denn die anderen Wüstenrallyes sind um ein vielfaches teurer.
AB: Dein Motorrad sieht aufwendig auf, hat wohl nicht
mehr viel mit einer AfricaTwin gemeinsam. Was hast Du alles umgebaut?
Philip: Oh die Liste ist lang und reicht von den AfricanQueens Hecktanks, über das Technoflex Federbein mit externen Reglern für Dämpfung und Vorspannung, AfricanQueens Verkleidung, Touratech Roadbook, Garmin GPS III+, Touratech NAV Assistant, IMO100R300, Marzochi Gabel, Pro Taper Lenker, dem zusätzlichen rechten Seitenständer (anstatt Hauptständer) von AfricanQueens, Motorschutz von sw-Motech, einem Auspuff Eigenbau der Firma die diesen Umbau durchgeführt hat und dem Dynojets tuning Kit für den Vergaser. Original handelt es sich um eine 99er RD07 die aber auch schon das eine oder andere schon hinter sich hat.
AB: Du hast mehr als die Pflichtaufkleber der Rallye auf deinem Motorrad, hast Du einen eigenen Sponsor gewinnen können?
Philip: Ich wurde von meiner Einheit, das 26. Royal Artillery Regiment, für diese Veranstaltung freigestellt. Zusätzlich hat man mir, was die Kosten angeht, etwas unter die Arme gegriffen. Für meine Verhältnisse ist das also der beste Sponsor überhaupt!
AB: Na dann wünschen wir Dir erst mal eine gute Veranstaltung und hoffen von Dir zu hören!
Philip: Vielen Dank und ich werde mich melden ... versprochen!
Dieses Interview fand am Rande der Startveranstaltung der 18. Sahara Rallye El-Chott im Münchner Olympiazentrum statt. Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt und von Ernst Südmeyer frei übersetzt.
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