Kurzdefinition Hier haben wir für Sie eine Kategoriesierung zusammengestellt die nur als Anhaltspunkt dienen kann. Beachten Sie bitte das jeder Mensch seine eigene
Einschätzung sieht. Die hier zitierten Werte sind als Richtwerte, grobe Merkmale zu verstehen. Sicherlich gibt es Hardenduros mit mehr als 150 kg und einem 6 Liter kleinen Tank die man als SportEnduro bezeichnen
muss oder sollte. Dennoch finden wir in dieser Veralgemeinerung einen Wert insbesondere für Neulinge in diesem Umfeld. Enduro bzw. SportEnduro: Reiseenduro: AdventureBike: Jede Regel wird durch Ihre Ausnahmen bestätigt, so auch in diesem Fall. Eines der besten AdventureBikes schlechthin, die R 1150 GS von BMW ist schwerer als so
manch anderes Gefährt und dennoch leichter und wendiger zu bewegen als so manch anderes Schlachtross.
Reiseenduro - Enduro -
AdventureBike
Obwohl die Mutter aller Enduros, Reiseenduros und AdventureBikes die gute alte XT war sind die Hersteller und Motorradfahrer unterschiedliche Wege gegangen. Um den Unterschied zu verdeutlichen bzw. die Definition eines AdventureBikes zu verdeutlichen werden wir zunächst die Begriffe Enduro, Reiseenduro und schliesslich AdventureBike neu definieren. Danach kommen wir zu den Unterschieden.
Enduro
YAMAHA - WR250

Foto: Yamaha Deutschland
Ursprünglich ging es hier um ein Motorrad das sowohl Gelände als auch Strassentauglich ist. Enduro ist ein europäischer Begriff denn in den USA nannte man diese Motorräder immer schon “Dual Sport Motorcycles.” Während in USA über die vergangenen 30 Jahre ein lukrativer Markt für Cross Maschinen entstand kam in diesem riesen Markt das “Dual Sport Segment” nie so richtig in Fahrt. Daher die Zurückhaltung der Japaner in den neunziger Jahren.
Heute ähnelt eine wirkliche Enduro eher einem strassentauglichen Crossmotorrad als einem langstreckentauglichen Fahrzeug. Moderne Sport Enduros locken mit einem Fahrfertigen Gewicht von maximal 130 kg. Dabei besitzen diese Fahrzeuge einen Tank von zwischen 7 und 13 Litern. Eine Reichweite von 100 km oder weniger entspricht also durchaus dem Standard.
Reiseenduro
Aprilia - Caponord

Foto: Aprilia Deutschland
Der Begriff Reiseenduro ist über die 90er Jahre leider zu einem Begriff verkommen der eher eine aufrechte Sitzposition beschreibt als das es noch um Geländetauglichkeit gehen würde. Merkmale wie eine relativ niedrige Sitzhöhe von unter 85 cm, eine breite bequeme Sitzbank, gegossene Alufelgen anstatt von Speichenrädern, Federwege von unter 200 mm und wenig Bodenfreiheit kennzeichnen diese Motorräder. Beispiele: V-Strom (Suzuki); Varadero (Honda); Tiger (Triumph); Navigator (Cagiva)
AdventureBike
Der Begriff AdventureBike entstand aus der Not heraus das Hersteller immer protzigere und schwerere Motorräder als
Reiseenduro verkaufen wollten. Während man bei der Vorstellung der
Africa Twin noch von einem davon sprach das dieses Motorrad zu schwer für’s Gelände sei akzeptierte der Markt die Varadero und V-Strom als etwas völlig normales.
Honda - AfricaTwin RD07a

Foto: AdventureBike - Nizza 2001
Bei beiden Motorrädern ist in der Entwicklung insbesondere die Geländetauglichkeit auf der Strecke geblieben. AdventureBikes sind also Motorräder die auf der Strasse wendig und angenehm zu fahren sind während sie im offenen Gelände mit entsprechendem Fahrer einer Hardenduro um wenig nachstehen. Bei einem Hardenduroeinsatz merkt allerdings jeder Fahrer schnell wo die Grenzen eines solchen Motorrads liegen.
Es lebe der Unterschied
Ein AdventureBike ist in der Definition unserer Redaktion ein Motorrad mit dem man beispielsweise zu einem Motorradtreffen in Südfrankreich auf eigener Achse, notfalls auch an einem Tag, anreist. Dann geht man vor Ort mit
diesem Motorrad auf Gelände- oder auch Strassentour um anschliessend am Lagerfeuer von seinen Heldentaten zu berichten. Danach fährt man mit selbigem Vehicle auch wieder in die Heimat um diesen Prozess 2 oder 3 mal
pro Saison zu wiederholen.
Honda - AfricaTwin RD07a

Foto: Honda Europe North
Es geht also um ein Motorrad mit dem man ohne Probleme die Asietta Grenzkammstrasse befahren kann um anschliessend auf dem Col de Turini problemlos mit den Superbikes mitzuhalten.
In kurz: Eine Eierlegende WollMilchSau!
Text: Ernst Südmeyer
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Seit September 2005 haben wir leider die Weiterentwicklung von AdventureBike eingestellt. Der Grund für diese Entscheidung liegt im chronischen Zeitmangel.
Für das Interesse, Vertrauen und unermüdliche aufrufen unserer Seiten möchten wir uns bei Ihnen unseren Lesern bedanken. Es freut uns an dieser Stelle verkünden zu können das
über
1.000.000 Besucher sich die Zeit genommen haben hier vorbeizuschauen.
Bis auf weiteres wird AdventureBike von der Firma selectCOM weiter Betrieben, jecoch nicht weiterentwickelt.
Gruß
Ernst Südmeyer
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